Vorrat für die Suppenküche

Holt schon mal den größten Topf, den Ihr finden könnt: Heute kochen wir auf Vorrat.

Vorrat für die Suppenküche
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küchengötter Redaktion

Die Nächte werden immer kälter und die Tage eifern ihnen nach. Der Himmel hängt voller düsterer Wolken, es regnet ständig, wir sitzen in unsere Decke eingemummelt zu Hause und es stört uns nicht. Denn je kälter und ungemütlicher es draußen ist, umso besser schmeckt sie uns: die Suppe. Ihr Dampf kriecht langsam die Küchenwände hoch und hüllt uns in Schwaden der Zufriedenheit. Schließlich streicheln Suppen nicht nur den Magen, sondern auch die Seele. Suppe spendet Trost und verlangt dabei selbst nicht viel. Es genügt eine Brühe als Basis und in die darf alles wandern, was schmeckt bzw. was noch verbraucht werden will. Deshalb zeigen wir Euch vier Grundrezepte für Brühe, mit denen Ihr Euch für die kommenden kalten Tage wappnen könnt. Denn die vorgekochte Brühe kann einfach portionsweise eingefroren werden, bis ihre Streichel-Fähigkeiten von Nöten sind. Wer sich also bisher noch nicht an die Zubereitung seiner Suppenbasis gewagt hat, sollte es einfach mal ausprobieren, es lohnt sich. Investiert etwas Zeit und ein wenig Mühe, um einen ordentlichen Vorrat Brühe anzulegen. So ist die Suppe immer nur ein Auftauen entfernt, um Euch an trüben Tagen zu trösten. 

 

Unsere vier Grundrezepte für Brühe:

 

Beginnen wir mit dem Klassiker: dem Grundrezept für Rinderbrühe. Ein Duft nach Heimat und Kindheit wird sich in Eurer Küche breit machen, wenn Ihr diese Brühe zubereitet. Mit Ihrem fleischig-würzigen Aroma ist sie ein echter Kraftspender. 

 

Wer etwas ganz besonders magenfreundliches braucht, für den ist das Grundrezept für Hühnerbrühe genau das Richtige. Dazu noch ein paar Suppennudeln und fertig ist der Klassiker unter den Seelentröstern. 

 

Es geht natürlich auch fleischlos mit diesem Grundrezept für Gemüsebrühe. Dabei könnt Ihr, was das Gemüse betrifft, Eurer Kreativität freien Lauf lassen. Einmal eingefroren könnt Ihr drei bis vier Monate von Eurem Brühe-Vorrat zehren. Natürlich nur solange der Vorrat reicht. 

 

Diese Kraftbrühe vom Ochsenschwanz mit Fleischeinlage hat ein einzigartiges Aroma und macht ordentlich satt. Wer die Brühe noch ein wenig aufpeppen will, kann wunderbar Grießnocken oder Kräuter-Fädle dazugeben und allen Suppenkaspern damit ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

 

 

So, liebe Küchengötter, jetzt ist es an der Zeit die Suppe, die wir uns eingebrockt haben, auch auszulöffeln. Verratet uns, welche Suppe Euch Trost spendet und was bei Euch zufrieden in der Brühe gart.

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apprenti1
Grundlage des Kochens sind eigene Brühen

Es gibt nichts befriedigerendes für mich als Brühen in grossen Mengen herzustellen. Es ist wie Meditation in der Küche. Grosse Tôpfe, viele Zutaten, Geduld und immer ein tolles Produkt. In regelmässigem Abstand koche ich 6-8 liter Brühe. Gemüse, Rind und Huhn. Alles wird in 500 ml Bechern eingefroren. Grundlage für Sossen und Suppen aller Art

nika
Rinderbrühe

Gestern habe ich eine Rinderbrühe hergestellt. Eine Portion ist für morgen vorbereitet. Drei Portionen sind in alten Rotkohl-Gläsern (3/4-Liter-Gläser) eingeweckt worden, da spar ich mir das Auftauen, denn wenn ich mittags heimkomme, kann ich die Brühe sofort verwenden. Ich vergesse nämlich regelmässig, mir die Brühe rechtzeitig aus dem TK-Schlaf zu holen.

 

Eine Hühnerbrühe wird nächstes Wochenende gekocht. Das Huhn wird beim Hofladen vorbestellt und abgeholt. Auch die Hühnerbrühe wird eingeweckt, teilweise mit Fleisch, denn dann habe ich eine schnelle Hilfe bei grippalem Unwohlsein. Auch wenn sie nicht ubedingt hilft, so schmeckt sie dann ganz besonders gut und wärmt schön durch.

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