Woher kommt eigentlich die Tradition, Karfreitags Fisch zu essen?

Genau wie das Osterfest an sich, ist dies ein alter christlicher Brauch. Der Fisch ist das älteste Symbol der Christen und galt als Symbol des Opfertodes Jesus, der an Karfreitag starb. Mit dem Verzehr von Fisch gedenken Christen Jesus. Ganz im Gegensatz zu Fleisch: Christen ist es freitags untersagt Fleisch von Tieren des Himmels und der Erde zu essen. 

Wie kann ich Fisch zubereiten?

Fisch ist nicht nur vielseitig einsetzbar, sondern kann auch auf unterschiedlichste Art zubereitet werden. Wir geben dir einen kurzen Überblick über die wichtigsten Garmethoden:

  • Pochieren: Beim Pochieren wird der Fisch nicht gekocht, sondern zieht bei 70-80 °C – typischerweise einer Cour-Bouillon, einer Brühe aus Wurzelgemüse und Kräuter – gar.
  • Dämpfen: Eine schonende und sehr aromatische Zubereitung über Wasserdampf, die ideal für mageren Fisch und Filets geeignet ist.
  • Dünsten: Bei einer Temperatur von um die 100 °C gart der Fisch im eigenen Saft. Bei dieser Garmethode gehen wichtige Vitamine und Mineralstoffe kaum verloren. Zusätzlich kann sich das Aroma intensiv entwickeln.
  • Braten: Fisch lässt sich nicht nur in der Pfanne, sondern auch im Ofen braten. Solltest du dich für den Backofen entscheiden, schütze den Fisch vor dem Austrocknen, indem du ihn z.B. mit einer leckeren Sauce oder Gemüse bedeckst oder ihn in Backpapier einschlägst – so bleibt er besonders saftig.
  • Grillen: Grille Fisch bestenfalls im Ganzen und lege ihn eine Grillschale, um schnelles Verbrennen zu vermeiden.

Wie erkenne ich frischen Fisch?

Fisch wird in vielen Varianten angeboten: Ob frisch oder tiefgekühlt, im Ganzen oder filitiert, hier bekommt jeder, was er sucht. Entscheidest du dich für frischen Fisch, solltest du einige wichtige Punkte beachten:

  • Geruch: Frischer Fisch riecht nicht nach Fisch, sondern weist einen angenehmen und leicht nach Meer erinnernden Geruch auf.
  • Augen: Glänzende und prall nach außen gewölbte Augen sind ein Anzeichen für frischen Fisch.
  • Kiemen: Die Kiemenblätter sollten bei frischem Fisch leuchtend rot sein. Sind Schleim oder helle Verfärbungen zu erkennen, solltest du dich gegen einen Kauf entscheiden.
  • Haut: Frischen Fisch erkennst du auch an einer silbrig schimmernden bzw. glänzenden Haut.
  • Fleisch: Elastisches Fleisch ist ein Hinweis für frischen Fisch. Durch leichten Druck entstehende Druckstellen sollten sich demnach direkt wieder zurück bilden.